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24 Mai 2012 07:09 h
Erster Deutscher gewinnt Poker-WM
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Flush
Flush
9 November 2011 15:14 h
Foto: Reuters

Pius Heinz aus Köln, Student der Wirtschaftspsychologie, hat als erster Deutscher die Poker-Weltmeisterschaft in Las Vegas gewonnen. Im Finale setzte sich der Kölner in einem sieben Stunden dauernden Spiel gegen den Tschechen Martin Staszko durch, der sich immerhin noch mit 5,4 Millionen Dollar trösten kann. Der 22-Jährige erhält für seinen Sieg 8,7 Millionen Dollar (6,3 Millionen Euro) Preisgeld. Das Pokerface hat Pius Heinz auf jeden Fall und ein Markenzeichen hat er auch schon: einen weißen Kapuzenpulli, den auch seine Anhänger tragen.

Heinz hatte sich zunächst im Sommer in einem zwölftägigen Wettkampf in Las Vegas gegen eine Konkurrenz von insgesamt knapp 7000 Spielern aus 85 Ländern durchsetzen müssen. Als Siebter von neun übrig geblieben Spieler zog Heinz dann ins Finale ein. Ein Ass und ein König bescherten ihm am Ende den Sieg, weil sein Kontrahent nur mit einer Zehn und einer Sieben aufwarten konnte.

Das Pokerspielen hat Pius Heinz im Internet gelernt. Am Tisch selbst spielt er erst seit einem guten Jahr.

Heinz ist überwältigt: "Ich kann es immer noch nicht wirklich fassen, dass ich für Deutschland den Titel geholt habe. Wahnsinn! Ich bin einfach da rausgegangen und hab mein Ding gemacht."

Wir gratulieren!


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