3.500 Dollar Startgeld hatten die insgesamt 766 Teilnehmer entrichtet und damit für einen mehr als beachtlichen Preispool von über 2,5 Millionen Dollar gesorgt. Dem Sieger winkten 625.000 Dollar und diese Summe konnte sich Madsen sichern, nachdem ihm bisweilen auch das notwendige Glück des Tüchtigen zur Seite gestanden hatte.
Bei noch vier verbliebenen Spielern war Madsen in eine vorentscheidende Hand mit Barkley Hamilton verwickelt. Auf einem Flop mit 9 5 3 setzte Hamilton und Madsen callte, der Turn brachte eine 10 und wieder callte Madsen die Bet von Hamilton. Auf dem River kam eine 4 und erneut setzte Hamilton, der mit 3 3 schon auf dem Flop ein Set getroffen hatte. Die Antwort von Madsen kam prompt, er raiste die 1,3 Millionen im Pot mit einem All-In. Hamilton blieb nur ein Call und nachdem Madsen das mit 4 4 geriverte Set aufgedeckt hatte, musste er als Viertplatzierter seinen Stuhl räumen, während Madsen die klare Chiplead übernahm.
Diese Führung baute Madsen weiter aus, indem er Tom Marchese an die Rails schickte. Dieser war mit 9 9 All-In gegangen und landete nach Madsens Call mit A Q in einem Coinflip. Madsen traf Ass und Dame, worauf Marchese ausgeschieden und mit Sirous Jamshidi nur noch ein letztes Hindernis verblieben war.
Es dauerte noch einmal eine Stunde, ehe in der letzten Hand des Turniers Jamshidi vor dem Flop mit 1,9 Millionen Chips All-In ging und Chipleader Madsen mit
Für Madsen endete mit dem Triumph in Atlantic City eine fast einjährige Phase ohne Turniersieg. Vor knapp 12 Monaten hatte er bei den L.A. Poker Classics ein NLHE-Turnier gewonnen.
Hier der Endstand:
Platz Name Preisgeld
1 Jeff Madsen $625,006
2 Sirous Jamshidi $367,794
3 Tom Marchese $190,027
4 Barkley Hamilton $165,508
5 Nick Kamen $140,988
6 Al Grimes $116,468
7 David Fox $91,949
8 Ross Mallor $67,429
9 Chan Pelton $49,039
10 Matt Matros $31,876






