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Thursday, 11th March, 2010, 8:34 pm
Borgata Winter Open – Jeff Madsen siegt
Nachrichten: Ascending order | Descending order


Straight
Straight
Sunday 7 Feb 2010 - 8:54 am
Mit Favoritensiegen ist es beim Poker so eine Sache. Oft gewinnt ein Außenseiter, obwohl der nominelle Favorit nichts verkehrt gemacht hat. Beim Main Event der Borgata Winter Open ging der zweifache Bracelet-Gewinner und Full-Tilt-Pro Jeff Madsen als bekanntester Spieler und Favorit an den Final Table, machte alles richtig – und es gewann dann mal wieder der Favorit.

3.500 Dollar Startgeld hatten die insgesamt 766 Teilnehmer entrichtet und damit für einen mehr als beachtlichen Preispool von über 2,5 Millionen Dollar gesorgt. Dem Sieger winkten 625.000 Dollar und diese Summe konnte sich Madsen sichern, nachdem ihm bisweilen auch das notwendige Glück des Tüchtigen zur Seite gestanden hatte.

Bei noch vier verbliebenen Spielern war Madsen in eine vorentscheidende Hand mit Barkley Hamilton verwickelt. Auf einem Flop mit 9 5 3 setzte Hamilton und Madsen callte, der Turn brachte eine 10 und wieder callte Madsen die Bet von Hamilton. Auf dem River kam eine 4 und erneut setzte Hamilton, der mit 3 3 schon auf dem Flop ein Set getroffen hatte. Die Antwort von Madsen kam prompt, er raiste die 1,3 Millionen im Pot mit einem All-In. Hamilton blieb nur ein Call und nachdem Madsen das mit 4 4 geriverte Set aufgedeckt hatte, musste er als Viertplatzierter seinen Stuhl räumen, während Madsen die klare Chiplead übernahm.

Diese Führung baute Madsen weiter aus, indem er Tom Marchese an die Rails schickte. Dieser war mit 9 9 All-In gegangen und landete nach Madsens Call mit A Q in einem Coinflip. Madsen traf Ass und Dame, worauf Marchese ausgeschieden und mit Sirous Jamshidi nur noch ein letztes Hindernis verblieben war.

Es dauerte noch einmal eine Stunde, ehe in der letzten Hand des Turniers Jamshidi vor dem Flop mit 1,9 Millionen Chips All-In ging und Chipleader Madsen mit king of hearts10 of diamonds callte. Jamshidi drehte queen of spades2 of spades um und brauchte unbedingt einen Treffer. Der Flop mit jack of diamonds7 of hearts6 of clubs ließ Jamshidi noch Hoffnungen auf eine Dame oder eine Zwei, doch der king of diamonds auf dem Turn liess seine Träume abruppt platzen und die 5 of clubs auf dem River war bedeutungslos. Jeff Madsen triumphierte und Jamshidi musste sich mit knapp 368.000 Dollar trösten.

Für Madsen endete mit dem Triumph in Atlantic City eine fast einjährige Phase ohne Turniersieg. Vor knapp 12 Monaten hatte er bei den L.A. Poker Classics ein NLHE-Turnier gewonnen.

Hier der Endstand:

Platz Name Preisgeld
1 Jeff Madsen $625,006
2 Sirous Jamshidi $367,794
3 Tom Marchese $190,027
4 Barkley Hamilton $165,508
5 Nick Kamen $140,988
6 Al Grimes $116,468
7 David Fox $91,949
8 Ross Mallor $67,429
9 Chan Pelton $49,039
10 Matt Matros $31,876


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