Unbekannte Täter haben in Berlin ein Poker-Turnier überfallen und eine offenbar größere Geldsumme erbeutet. Die bewaffneten Männer drangen nach Polizeiangaben in das Hotel Grand Hyatt am bei Touristen beliebten Potsdamer Platz in der Berliner Innenstadt ein und bedrohten die dortigen Angestellten. Sie erzwangen die Herausgabe des Geldes und flüchteten anschließend. Es sei zu einer kurzzeitigen Panik gekommen, bei dadurch entstehenden Rangeleien seien einige Besucher des Turniers leicht verletzt worden, sagte ein Polizeisprecher.
Nach Informationen der Berliner Tageszeitung "B.Z" handelte es sich um sechs maskierte Täter, die bis zu 800.000 Euro erbeuteten. Vier Täter drangen in das Hotel ein, zwei weitere standen vor dem Eingang Wache, wie es auf der Internet-Seite der "B.Z" hieß. Die Bande soll demnach mit Kalaschnikows und Handgranaten bewaffnet gewesen sein. Die Gangster sammelten die Einsätze von den Tischen ein, Gäste blieben verschont.
Nach dem Überfall flüchteten die Täter der "B.Z" zufolge in die belebte Einkaufspassage am Potsdamer Platz. Ein Wachmann des Turniers soll die Gangster demnach verfolgt haben, konnte kurzzeitig einen der Täter festhalten, wurde laut Augenzeugen aber mit einer Waffe auf den Kopf geschlagen. Ein weiterer Täter habe in einer Seitenstraße in einem schwarzen Mercedes gewartet. In dem Fahrzeug sei die Bande geflohen.
| Überfall bei der EPT Berlin |
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